Laufen57

Eyob Solomun Deutscher Vizemeister – TuS Deuz feiert Mannschaftstitel

Eyob Solomun von der SG Wenden wurde in Bad Liebenzell Deutscher Vizemeister.

Eyob Solomun von der SG Wenden wurde bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Bad Liebenzell Deutscher Vizemeister in 1:05:05 Stunden.      Archivfoto: Frank Steinseifer

Bad Liebenzell. Die Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Bad Liebenzell waren nicht nur für Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) durch ihren Titel-Gewinn ein erfolgreiches Pflaster. Vor allem die Langstreckler der SG Wenden und des TuS Deuz kehrten mit guten Leistungen zurück. Titel gab es sogar für die M60/65-Mannschaft des TuS Deuz sowie für den Wittgensteiner Werner Stöcker in der Altersklasse M75.

Während bei den Frauen die Obersdorferin Sabrina Mockenhaupt von Beginn an das Heft in die Hand nahm, setzte sich bei den Männern  bei widrigen Witterungsverhältnissen mit Regen und Temperaturen von unter zehn Grad der aus Äthiopien stammende Mitku Seboka (LAC Quelle Fürth), Deutscher Vize-Meister im Crosslauf 2016, nach 1:05:05 Stunden in einem spannenden Rennen vor dem aus Eritrea stammenden Eyob Solomun (SG Wenden) durch. Solomun, der bei der Cross-DM in Herten auf der Langstrecke noch um 30 Sekunden das Nachsehen gegenüber Seboka hatte, hatte diesmal auf der doppelt so langen Straßenstrecke nur zwölf Sekunden Rückstand auf den Äthiopier. Doch auch der Kampf um Platz zwei war hart, der Wendener lag im Ziel nur acht Sekunden vor dem Drittplatzierten, dem Regensburger Jonas Koller in Schach.

Yohannes Hailu Atey läuft persönliche Bestzeit

Eine starke Leistung zeigte auch Solomuns Freund und Landsmann Yohannes Hailu Atey (TuS Deuz). Genau 90 Sekunden später als Solomun durchlief der Läufer im Dress des TuS Deuz auf dem 9. Platz über die Ziellinie. 1:06:45 Stunden bedeuteten für ihn sogar eine neue persönliche Bestzeit.

„Deuzer Schnäuzer“ holen Mannschaftstitel – Gerhard Schneider läuft Bestzeit

Erfolgreiche heimische Läufer (von links): Werner Stöcker (Sieger in der M75) Günter Bieler, Ulrich Vitt, Karl Steiner und Gerhard Schneider.

Erfolgreiche heimische Läufer (von links): Werner Stöcker (TuS Erndtebrück/Sieger in der M75) Günter Bieler, Ulrich Vitt, Karl Steiner und Gerhard Schneider (alle TuS Deuz).     Foto: TuS Deuz

In der Altersklasse M60/65 ist der TuS Deuz mittlerweile so stark vertreten, dass man zwei Teams für Meisterschaften melden könnte. Den 1. Platz vom vergangenen Jahr in Husum konnte der TuS mit der Gesamtzeit von 4:29:30 Stunden eindrucksvoll bestätigen. Gerhard Schneider läuft seit Jahren wie ein Uhrwerk. Mit ausgezeichneten 1:25:55 Stunden belegte er wie im Vorjahr den 2. Platz in der M65, den Titel verfehlte er um lediglich 21. Sekunden. Gleichzeitig verbesserte er damit seine im April 2015 in Husum aufgestellte Siegerlandbestzeit über die Halbmarathondistanz für die Klasse M65 um drei (!) Sekunden. Günter Bieler erkämpfte sich mit starken 1:28:03 Stunden den 5. Platz in der M60.  Gleich bei seinem ersten Einsatz im Deuzer M60/65-Team konnte sich Ulrich Vitt (1:35:32 Std./9. M60) über einen Mannschaftstitel freuen. Der Deuzer Abteilungsleiter Karl Steiner  erzielte eine Zeit von 1:39:57 Stunden, was Platz 11 in der AK M60 bedeutete.

Der Erndtebrücker Werner Stöcker, der in diesem Jahr 77 Jahre alt wird, gewann in der Klasse M75 in beachtlichen 1:40:21 Stunden. Stöcker hält hier die Siegerlandbestzeit von 1:37:15 Stunden (2014). Im Ziel hatte er gut eine Minute Vorsprung vor dem Zweitplatzierten in seiner Altersklasse.

Christl Dörschel holt „Bronze“ – Verena Schneider mit starkem Debüt

Die SG Wenden hatte bei den Männern nur Eyob Solomun im Rennen – bei den Frauen waren die Sauerländer zahlenmäßig deutlich stärker vertreten. Christl Dörschel bestätigte ihre seit Monaten anhaltende Top-Form. Im Gesamteinlauf erreichte die 40-Jährige in 1:20:08 Stunden den 15. Platz, in ihrer Altersklasse W40 reichte das zum Bronzerang. Nur zwei Frauen waren deutlich schneller, die Siegerin Kerstin Stephan aus Wiesbaden sogar fast drei Minuten. Hinter Christl Dörschel folgte Verena Schneider (ehemals Verena Dreier), die nach ihrer Babypause immer besser in Schwung kommt und  in 1:23:15 Stunden ein beachtliches Halbmarathon-Debüt feierte. Dritte Wendenerin im Ziel war Ramona Wied in 1:23:57 Stunden, die damit Dritte in der W45 wurde. Sie komplettierte die Wendener Frauen-Mannschaft, die in der Besetzung Dörschel, Dreier, Wied hinter zwei Teams der LG Telis Finanz Regensburg und der LG Stadtwerke München den guten 4. Platz in der Gesamtwertung aller Frauen-Mannschaften belegte.

In der AK 35 bis 45 feierte die SG Wenden den 2. Platz mit Dörschl, Wied und Ina Andrieu-Syrek (1:38:01 Std.). In 1:29:06 Stunden feierte auch die Olperin Sandra Clemens (SG Wenden) ein gelungenes Halbmarathon-Debüt.

Sabine Hausstein (TV Niederschelden) Fünfte

Die älteste heimische Läuferin in Bad Liebenzell war die dreifache Siegerlandrekordhalterin über 10.000 Meter (35:31,1/1985), Halbmarathon (1:20:17/1987) und Marathon (2:46:35/1985) Sabine Hausstein (frühere Menn) vom TV Niederschelden. Die Eiserfelderin war rund eine Minute schneller als bei der DM 2015 in Husum und belegte in 1:42:16 Stunden Platz 5 in der AK W55.

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