Laufen57

„Mocki“ gewinnt den 43. DM-Titel – Läufer der SG Wenden und des TuS Deuz auf dem Treppchen

Die neue Deutsche Meisterin im Halbmarathon von Hannover, Sabrina Mockenhaupt (links) zusammen mit den Läufern des TuS Deuz (von links): Tina Schneider, Kathi Schäfers, Karl Steiner, Gabi Müller-Scherzant, Lisa Jaschke, Günter Bieler und Rainer Müller. Foto: TuS Deuz

Hannover. Sabrina Mockenhaupt hat sich endgültig in der Deutschen Spitzenklasse zurückgemeldet. Eine Woche nach ihrem Comeback beim Halbmarathon in Berlin, in dem sie als beste Deutsche in 1:12:11 Stunden als Achte das Ziel erreichte, legte die 36-jährige Läuferin aus Wilnsdorf-Obersdorf nochmal nach. Bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Hannover gewann „Mocki“, die seit Anfang des Jahres für LT Haspa Marathon Hamburg startet, in 1:10:54 Stunden vor Anja Scherl (LG Telis Finanz Regensburg). Es war der insgesamt 43. DM-Titel der kleinen Siegerländerin.

Die Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften wurden diesmal im Rahmen des Hannover-Marathons ausgetragen. Insgesamt mehr als 22.000 Läuferinnen und Läufer gingen über die verschiedenen Strecken (10 Kilometer bis Marathon) an den Start – 700 Starter waren es bei der DM-Wertung. Nach Angaben der Veranstalter säumten rund 250.000 Zuschauer die Strecke in der niedersächsischen Landeshauptstadt.  Bei warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein waren die Bedingungen für die zahlreichen Zuschauer ideal, sie sorgten für eine hervorragende Stimmung entlang der Strecke. Für die meisten Läufer, die über die Halbmarathondistanz von 21,1 Kilometern oder sogar im Marathon starteten, war es hingegen schon ein paar Grad zu warm für Bestzeiten-Bedingungen.

44-jähriger Jörg Heiner mit guter Laufzeit

Das herausragende Resultat in der Wertung der Deutschen Meisterschaften aus heimischer Sicht war natürlich der 43. Titelgewinn von Sabrina Mockenhaupt (LT Haspa Marathon Hamburg) in beachtlichen 1:10:54 Stunden, doch auch die Langstreckler der SG Wenden und des TuS Deuz freuten sich über Treppchenplätze, Medaillen und neue persönliche Bestzeiten. Schnellster heimischer Läufer war Jörg Heiner von der SG Wenden. Der 44-Jährige hatte im Vorfeld auf einen Treppchenplatz spekuliert – und sein Plan ging auf: zwei Sekunden hinter der Deutschen Meisterin Sabrina Mockenhaupt lief er in 1:10:56 Stunden ins Ziel und belegte damit den 3. Platz in der Altersklasse M40.

Christl Dörschel holt „Bronze“ in der W40

Auf den „Bronzerang“ in der Altersklasse von 40 bis 44 lief auch seine Vereinskollegin Christl Dörschel. Nach ihrer langwierigen Muskelverletzung und einem Trainingsrückstand aus dem Winter war die 41-Jährige mit ihrer Leistung von 1:22:40 Stunden (ihre Bestzeit liegt bei 1:17:40 Stunden) und dem 3. Platz in der W40 nicht vollauf zufrieden. Nur 19 Sekunden später lief schon ihre Mannschaftskollegin Daniela Wurm über den Zielstrich. In 1:22:59 Stunden verbesserte sie in ihrem zweiten Halbmarathon-Wettkampf ihre Bestleistung um knapp drei Minuten und war folglich mit dem Rennen sehr zufrieden. Das Frauenteam der SG Wenden komplettierte Sandra Clemens, die in 1:28:46 Stunden ebenfalls eine persönliche Bestleitung lief. Zusammen sicherten sich Dörschel, Wurm und Clemens den 7. Platz in der Mannschaftswertung von insgesamt 31 Frauenteams. Christl Dörschel, Katja Hinze-Thüs (1:29:07 Std./7. W45) und Mara Lückert (1:31:21 Std./8. W45) freuten sich dann noch über den 2. Platz in der Mannschaftswertung in der W35-W45.

Tina Schneider (TuS Deuz) mit starkem Rennen

Zum ersten Mal seit drei Jahren war auch wieder eine Damenmannschaft des TuS Deuz am Start – und die machte sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz unter den ersten Acht. Dabei bot Tina Schneider eine äußerst starke Leistung und lief mit konstant hohem Tempo in 1:20:11 Stunden ihre zweitschnellste Halbmarathonzeit überhaupt und belegte den 20. Platz von 218 Frauen, die das Ziel erreichten. Auch Katharina Schäfers, der etliche Trainingskilometer vor allem über die langen Distanzen fehlten, zeigte sich wieder auf den Moment topfit und überquerte die Ziellinie nach guten 1:26:02 Stunden. Als dritte Frau des TuS Deuz hatte Lisa Jaschke schon frühzeitig Probleme bekommen und stieg nach 15 Kilometern erschöpft aus. Damit war für den TuS Deuz die Mannschaftswertung, für die drei Läufer eines Vereins das Ziel erreichen müssen,  leider geplatzt. In der offenen Halbmarathon-Wertung lief Gabi Müller-Scherzant in 1:39:27 Stunden auf den 20. Platz in der W45.

Deuzer Senioren auf dem „Stockerl“

Das erfolgsverwöhnte M60/65 Team des TuS Deuz hatte nach den Ausfällen von Gerhard Schneider und Uli Vitt keine realistischen Chancen auf die Titelverteidigung, konnte sich aber trotzdem wieder weit vorne platzieren. In der Besetzung Günter Bieler (9. M60/1:29:58 Std.), Rainer Müller (7. M65/1:35:47 Std.) und Karl Steiner (26. M60/1:42:30 Std.) erkämpften sich die Deuzer Senioren immerhin die Bronzemedaille in der Mannschaftswertung.

Weitere Ergebnisse:

Marathon
Wolfgang Rohe 3:30:09 Std. (18. M55)
Petra Stumpf 3:47:22 Std. (4. W55)
Achim Herrmann 3:59:07 Std. (57. M55)
Frank Krampe (alle TV Attendorn) 4:22:29 Std. (174. M40)

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